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Warnung vor Serienanschreiben der „DMG Deutschen Messwesen“

Warnung vor Serienanschreiben der „DMG Deutschen Messwesen“

Aktuell erreichen unsere Kunden Posteinwurfsendungen in Form von unpersonifizierten Serienschreiben (An die Bewohner des Hauses Str. / Hausnummer / Ort…) der Firma DMG Deutsche Messwesen.

Darin wird angekündigt, dass man den deutschlandweiten Einbau von „Smart Metern“ unterstützen möchte und für die kommenden 6 Wochen deren Einbau in St. Wendel plane.

Es wird behauptet, man bündele die Kapazitäten und könne dadurch den Einbau kostenlos durchführen. Weiterhin wird angekündigt, dass Kunden mit Batteriespeicher, Wärmepumpe oder Wallbox von einem reduzierten Netzentgelt in Höhe von 124 € profitieren würden. Nur im Kleingedruckten Fußtext ist das Jahresentgelt und die Vertragslaufzeit angedruckt.

Wir möchten hiermit klarstellen, dass der Einbau von „Intelligenten Messsystemen“ (wir nehmen an, dass DMG dies mit „Smart Metern“ meint) wenn ihr Jahresverbrauch über 6.000 kWh liegt oder sie eine steuerbare Verbrauchseinrichtung (Wärmepumpe, Wallbox …) oder Photovoltaikanlage > 7 kW betreiben immer kostenfrei erfolgt, wenn der Einbau durch den grundzuständigen Messstellenbetreiber (in St. Wendel die SSW Netz GmbH) im Rahmen dessen Rolloutplans erfolgt. Dieser Rollout soll nach der aktuellen Gesetzeslage bis 2032 abgeschlossen sein. D.h. jeder Kunde mit einem Jahresverbrauch über 6.000 kWh oder einer steuerbaren Verbrauchseinrichtung > 4,2 kW oder einer PV Anlage > 7 kW wird bis spätestens Ende 2032 von seinem grundzuständigen Messstellenbetreiber ein intelligentes Messsystem erhalten.

Des Weiteren ist das „reduzierte Netzentgelt“ nicht abhängig vom Einbau eines intelligenten Messsystems, dieses kann man auch in Kombination mit einem „normalen“ Zähler beanspruchen. Wir weisen ferner darauf hin, dass das im Kleingedruckten angegebene Jahresentgelt in den meisten Einbaufällen bei Ihrem grundzuständigen Messstellenbetreiber (SSW Netz GmbH) deutlich günstiger ist als bei der DMG.

So beträgt dieses z.B. bei einem Jahresverbrauch zwischen 6.000 und 10.000 kWh (ohne steuerbare Verbrauchseinrichtung) nur 40,- €, also weniger als die Hälfte des von DMG angegebenen Preises.

Vor diesen Schreiben warnt auch die Verbraucherzentrale NRW am Beispiel der Region Hannover, wo offensichtlich ein ähnliches Schreiben im Umlauf war:

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